Monday 1 Nov
Chang Rai, Thailand
Hello! 300 Baht!!
So die Begruessung in einer der Strassenzuege in der beschaulichen Stadt Chiang Rai, 1.5 h entfernt zur Grenze Thailand 2 Laos. Da wir nicht als auf zwei Beinen wandelnde 300 Baht angesehen werden wollten, sind wir drei Strassen weiter im sehr gemuetlichen Tourist Inn abgestiegen. Der Name ist schlechter als deren Fruehstueck. Es gab dort naemlich jeden morgen selbstgebackene Croissants und Weizentost
(die waren noch besser als beim Wendl-Baecker in L.E.)!
Frisch gestaerkt sind wird beim Mopedhaendler vorbei und haben uns diesmal eine "Suzuki Wave" ausgeliehen, fuer sagenhafte 2,30 Eurone pro Tag!
Vollgetankt und ab auf die Landstrasse zum "Eistempel" Wat Rong Khun. Der ist nicht wie die anderen aus vergangenen Jahrhunderten, sondern vom Kuenstler Chalermchai Kositpipat, der sich mit aussergewoehnlichen Tempelmalereien und einer spektakulaeren Architektur hier verewigt und ausgelassen hat. Der Stil ist Geschmackssache, den Touristen gefaellt es aber. Leider war die komplett vergoldete Toilette noch nicht offen, denn das Gesamtkunstwerk befindet sich noch im Bau. Die Masterwork-Ausstellung des Kuenstlers ist sehr zu empfehlen!
Danach ging es weiter durch eine tolle Berglandschaft zum Khun Kon Wasserfall. Den erreicht man zu Fuss durch den Dschungel vorbei an Riesenbambus und typischer Flora und passender Fauna. Danach offenbart sich der tosende 70 Meter hohe H2O-Fall.. eine willkommene Abkuehlung nach dem Trekking.
Auf der Ruecktour sind wir noch zu einer Hoehle der Tum Tu Pu gestiegen, die im Inneren eine Buddha Statue und allerlei Tiere beherbergte. Eine Fledermaus hing am Fels. Deren Zeit waren offenbar noch nicht ran.
Eine Moeglichkeit die wirklichen Einwohner hautnah zu erleben bot sich uns an einem Abend: auf gefuelhten 3 Km Laenge gab es einen Markt auf der Hauptstrasse zur Feier des Tages. Dazu live auftretende Thai-Saenger (die mit der Zeit echt auf die Ohren gehen) und Alles voller Einheimischer beim Shoppen. Da gab es wirklich Alles zu kaufen, von der Sense fuer den Reisbauern, Singvoegel, gehaekelte Fruechte und andere kulinarische Ueberraschungen (so geroeste Grillen und dergleichen
) Ideal jedoch, sich als Reisender einmal in der Menschenmenge Einheimischer treiben zu lassen und dabei nicht immer die Touri-Preise fuer die tollen Sachen zahlen zu muessen. Alles in Allem eine empfehlenswerte Station...


Wat Rong Kuhn Eispalast