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Sunday 13 Jan
Zuerich, Switzerland

- Wieder zuhause -


"GRÜÄZI" tönt es aus dem Cockpit der Swiss Maschine LX 155 auf dem Flug von Bombay nach Zürich.
Erst mal geht's auf die Startbahn, noch einige Sekunden, und schon sehen wir Indien aus der Luft. Bye, bye Indien - bye, bye Weltreise.

Nach 9 Stunden Flugzeit betreten wir nach über 16 Monaten das erste Mal wieder Schweizerboden.
Blitzblank, kein Müll, keine Baustellen, keine Menschen die am Boden herumliegen, alles geht geordnet zu, und diese Ruhe - herrlich langweilig.

Zwei Geigen und ein Cello spielen am Flughafen ungarische Zigeunermusik für uns und Familie und Freunde halten den Sekt bereit. Unvergesslich werden wir in Empfang genommen.

Wir fahren nach Hause, es ist eiskalt, ca. 40 Grad Temperaturunterschied. Die Strassen sind leer, die Sonne geht auf und an den Bäumen und Gräsern glitzert der Reif - es ist eine wundervolle Märchenstimmung - atemberaubend schön!
In der Wohnung warten Kaffee und Gipfeli auf uns. Die Wohnung ist so schön weihnachtlich geschmückt und es duftet nach Zimt. Der Kontrast ist überwältigend.

Seit dem sind nun gut drei Wochen vergangen und das Leben geht nach all den vielen Besuchen wieder etwas ruhiger und geordneter zu.
Lorenz hat bereits wieder angefangen zu arbeiten und die Wohnungssuche ist in vollem Gange.

Wenn wir an die vergangenen 16 Monate zurück denken, so kommt es uns vor, als hätten wir einen wunderschönen Traum geträumt.
Vieles haben wir gesehen und erlebt. Wenn wir Namen von Ländern hören, die wir bereist haben, so tauchen für uns ganze Geschichten auf, und mit diesen Geschichten Gesichter und Landschaften. Da dringen uns allerlei Geräusche an die Ohren und die seltsamsten Gerüche in die Nasen.

Wir denken oft an die Arbeit in Ecuador mit den Strassenkindern und die Sau, die Olga für uns zum Abschied geschlachtet hat. Wir denken an Peru, wo wir bei über 40 Grad in Alex Bodega eiskaltes Bier vom Fass getrunken haben, an Chiles schöne Landschaft, an Argentinien und der Reise durch Patagonien bis in die südlichste Stadt der Welt, Usuhaia in Feuerland, an das beeindruckende Städtchen Colonia del Sacramento in Uruguay und den wunderschönen Blick von Brasilien aus auf die gigantischen Wasserfälle von Iguazu. An Australien und die bezaubernde Aufführung im Sydney Opernhaus, und an Singapore, wo wir in den verschiedenen Stadtvierteln erste Bekanntschaften mit den verschiedensten Völkergruppen Asiens machten. Wir denken an Malaysia, wo wir im ältesten Urwald der Welt wanderten und an die schönste Insel Südostasiens Perenthian Kecil, wo wir tagelang am Sandstrand lagen und die Welt um uns herum im türkisfarbenen südchinesischen Meer versank. Wir denken an Thailand an den Süden, den Norden, an Bangkok und den Tauchkurs auf der Insel Ko Tao, wo wir mit einem Walhai, tausenden von farbigen Fischschwärmen und Schildkröten geschwommen sind, an Kambodscha, das Land, das uns am meisten gefesselt und abgestossen hat. An Vietnam, das noch ursprüngliche Mekongdelta im Süden und die schönen Begegnungen mit den Bergvölkern im Norden, an China, das auf Grund der beschwerlichen Verständigung unser schwierigstes Reiseland war, an Laos, wo wir stundenlang in abgelegenen Klöstern mit buddhistischen Mönchen über Gott und die Welt geredet haben und wo wir uns fragten, ob hier die verträumtesten Menschen der Welt leben? Wir denken an den kurzen aber eindrücklichen Abstecher nach Myanmar, an Nepal und die 13 tägige Wanderung am Himalaya und an Indien und seinen heiligsten Ort Varanasi am Ganges mit seinen Leichenverbrennungen, der Ort, der so einzigartig und mit nichts zu vergleichen ist.
Während der vielen Monate unterwaex haben wir versucht, unsere unbeschreiblichen Erlebnisse und Eindrücke zu beschreiben, wir haben versucht, die Schönheit und Einzigartigkeit der Länder und Menschen auf Fotos zu zeigen. Doch wir sagen euch, es war alles noch viel schöner und viel einzigartiger!

Wir haben viele wunderschöne Begegnungen gehabt mit den Menschen verschiedenster Länder und Kulturen. Wir haben auf der Reise die tollsten Reisegefährten und Freunde kennen gelernt. Wir sind nie mit Gewalt in Berührung gekommen, die Menschen in der Welt waren uns stets wohl gesonnen. Die Fröhlichkeit und Offenheit der Menschen und die Zufriedenheit hat uns tief berührt.

Wir möchten all den Menschen in der Welt danken, die uns unsere Reise so unvergesslich gemacht haben, all denen, mit denen wir lachen, träumen, diskutieren, verhandeln und schweigen konnten.

Es war schön und unvergesslich, mit dem Rucksack einmal um die Welt zu fahren. Es war schön, ein Reisender zu sein.

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...wieder zuhause...! ...oft atemberaubend, häufig erfrischend, manchmal traurig, dauernd spannend, immer lehrreich, allzeit eindrücklich, für immer unvergesslich... Die Reise ist vorbei. Das war’ s von uns. Lorenz und Bibi

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